Was passiert, wenn die gesamte IT einer Behörde ausfällt oder kompromittiert ist? Deutsche Sozialversicherer haben dieses Szenario durchgespielt und openDesk als cloudbasierten Notfallarbeitsplatz für die Krisenkommunikation erprobt.
Der Hintergrund: das Projekt CKKI
Im EU-geförderten Verbundprojekt CKKI haben deutsche Sozialversicherer openDesk für die Krisenkommunikation getestet – betrieben durch drei Cloud Service Provider.
Das Ergebnis geht über einen erfolgreichen Test hinaus: Aus der Erprobung ist realer Bedarf geworden. Beteiligte Institutionen bereiten den produktiven Einsatz vor und openDesk soll ab Q4 2026 als Notfallarbeitsplatz bereitstehen. Hier fließen die Ergebnisse des Verbundprojekts direkt ein.
Worum es im Konsultationsprozess geht
Der Prozess soll die Projekterkenntnisse vertiefen und den Einsatz von openDesk als souveränen Notfallarbeitsplatz über den Kreis der Projektpartner hinaus skalieren. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen wie:
Welche Anforderungen stellen weitere Organisationen der Öffentlichen Verwaltung an einen krisenfesten Kollaborationsarbeitsplatz?
Wie lassen sich Betriebs- und Betreibermodelle gestalten, die Ausfallsicherheit und Anbieterunabhängigkeit verbinden?
Wer teilnehmen kann
Eingeladen sind alle Interessierten aus der öffentlichen Verwaltung, insbesondere aus der Selbstverwatung, Betreiber kritischer Infrastrukturen sowie IT-Dienstleister des öffentlichen Sektors. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich.